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Juni 2020 - Coaching Inspiration 4 - Sarananda
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Juni 2020

 

Coaching Inspiration 4

 

Namasté!

 

Jetzt wo deine Crew gut aufgestellt ist, dein Schiff einen vollen Tank hat, du als Kapitän das Ruder übernommen und deine Ziele klar im Visier hast, kann’s endlich losgehen!

Doch Augen auf für die gewaltigen Giganten des Meeres:
die Eisberge!
Wenn deine Aussicht nämlich vernebelt ist, könnte es dazu kommen, dass du sie zu spät entdeckst und was dann passiert, haben wir alle mit der Titanic gesehen…
😉

In dieser Woche beschäftigen wir uns mit dem unsichtbaren Teil des Eisbergs.
Er steht metaphorisch für deine unbewussten Glaubenssätze, welche sich dort gerne verstecken.

Glaubenssätze sind das Ergebnis von wiederkehrenden Gedanken und Gefühlen, die sich ab einen gewissen Zeitpunkt als feste Überzeugungen in unser Unterbewusstsein verankert haben.
Sie stammen aus der Vergangenheit und beeinflussen unsere Handlungen und die Ergebnisse in unserem Leben.

Das „Eisbergmodell“ kann uns dabei helfen ein Verständnis aufzubauen, für die wiederkehrenden Muster die uns von unserem erwünschten Zielergebnis fernhalten.
Dabei werden wir uns vorrangig auf Freuds „Theorie des Bewusstseins“ stützen.

Die Spitze des Eisbergs, welche sichtbar an der Wasseroberfläche schwimmt, symbolisiert unser Bewusstsein.
Dieser Teil nimmt 5-10% ein und steuert unser Verhalten auf bewusster Ebene.

Der unsichtbare Teil des Eisbergs, welcher sich unter der Wasseroberfläche verbirgt, symbolisiert unser Unterbewusstsein.
Dieser Teil nimmt 90-95% ein und steuert unser Verhalten auf unbewusster Ebene.

Wenn wir uns vorstellen, dass wir wie die Titanic zielgerichtet auf ein Ergebnis hinsteuern, uns aber auf dem Weg dorthin an dem unsichtbaren Teil unseres Eisbergs ausbremsen und uns ständig Schrammen einholen, kann unsere Reise manchmal sehr ungemütlich werden.
Vor allem dann, wenn wir uns den Eisberg immer wieder schön tief an der gleichen Stelle einrammen und in Vergessenheit geratene Wunden aufschürfen.
Die Ergebnisse in unserer Außenwelt spiegeln und bestätigen uns dann auch noch unverschämterweise in unseren unbewussten inneren Überzeugungen.

Wenn dir dieses Szenario bekannt vorkommt und du deinen unbewussten Glaubenssätzen auf die Schliche kommen willst, dann pack’ dein Fernglas aus und orientiere dich Schritt für Schritt an folgende Kompass-Koordinaten:

Schritt 1°
Rufe dir eine Situation ins Gedächtnis, welche sich wie ein wiederkehrendes Muster in deinem Leben spiegelt.
Nehme dann eine Helikopter-Position ein und beantworte dir folgende Fragen:

Schritt 2°
„Was passiert hier gerade?“
Lasse die Situation wie ein Film vor deinem inneren Auge abspielen…

Schritt 3°
„Wie verhalte ich mich?“
„Wie gehe ich mit dieser Situation um?“

Schritt 4°
„Welches Gefühl wird durch diese Situation in mir ausgelöst?“
„Welches Gefühl beschreibt meine Empfindungen?“

Schritt 5°
„Ist mir dieses Szenario bereits aus der Vergangenheit bekannt?“
„Ist mir dieses Gefühl vertraut?“

Schritt 6°
„Wann habe ich dieses Gefühl zum ersten Mal in meinem Leben erfahren müssen?“
Kehre zurück an dem Tag, an dem du dieses Gefühl zum ersten Mal empfunden hast.
Nehme dabei deinen ersten instinktiven Impuls wahr und vertraue auf die Richtigkeit seiner Deutung.

Schritt 7°
„Wie bin ich damals damit umgegangen?“
„Welche Kompensationsstrategie musste ich in dem Moment entwickeln, um mein „Überleben“ zu sichern?“

Schritt 8°
„Welcher Glaubenssatz, welche Überzeugung ist damals dadurch in mir entstanden?“

Schritt 9°
„Welche Ereignisse aus meinem jetzigen Leben, bestätigen mich in meinem Glaubenssatz?“
„Was ist mein Beuteschema?“
„Dient dieser alte Glaubenssatz mir bei meinem Vorhaben?“

Schritt 10°
„Wie könnte ich meinen Glaubenssatz positiv umformulieren, sodass er mich stärkt, mich fördert und mich meinen Zielen näherbringt?“

In dieser Woche möchte ich dich einladen, deinen neuen, positiven, konstruktiven Glaubenssatz tief in deinem Herzen zu verankern.
Du kannst ihn wie ein Mantra vor dem Schlafengehen oder beim Aufwachen laut oder im Geiste wiederholen.
Achte dabei auf eine in der Gegenwart, Ichbezogene und positive Formulierung!

Mit der Botschaft:
„Eine ruhige See, hat noch keinen guten Seemann hervorgebracht“, wünsche ich dir einen guten Start in die neue Woche!

Es ist schön, dass es dich gibt! <3

P.S.: Ich freue mich übrigens sehr, wenn du deine Erfahrungen und Gedanken zum monatlichen Thema mit mir teilst oder meinen You Tube Kanal abonnierst und mir ein LIKE schenkst!

 

Herz auf, Licht an!
Deine Sarananda

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