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Oktober 2020 - Coaching Inspiration 4 - Sarananda
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Oktober 2020

 

Coaching Inspiration 4

 

Namasté!

 

Über die Kunst, dein Glück unabhängig von der Ernte deines Orangenbaums zu machen…

Heute widmen wir uns der Königsdisziplin:
„Wenn du keine Orangen mehr im Außen brauchst, weil du bereits das Königreich der Orangenbäume in dir gefunden hast, dann werden dir alle Orangen vom Leben hinzugefügt…“

Bitte was?!

Klingt irgendwie paradox – ich weiß, aber so läuft das offenbar mit der Schöpferkraft:
Pflanze erst einen Orangenbaum in deiner inneren Welt. Hege & pflege ihn, sodass er tiefe Wurzeln schlägt, wächst & gedeiht. Ernte dann die Orangen in deiner äußeren Welt.

Ein Zitat von Antoine de Saint-Exupéry aus seinem Werk „Der kleine Prinz“, illustriert meiner Meinung nach auf phantastische Art & Weise, wie Schöpferkraft NICHT funktioniert:

„Es wäre besser gewesen, du wärst zur selben Stunde wiedergekommen“, sagte der Fuchs.
„Wenn du zum Beispiel um vier Uhr nachmittags kommst, kann ich um drei Uhr anfangen, glücklich zu sein. Je mehr die Zeit vergeht, um so glücklicher werde ich mich fühlen. Um vier Uhr werde ich mich schon aufregen und beunruhigen; ich werde erfahren, wie teuer das Glück ist.
Wenn du irgendwann kommst, kann ich nie wissen, wann mein Herz da sein soll..“

Wenn wir aktiv zur Schöpferin oder zum Schöpfer unseres Lebens werden wollen, sollten wir nicht erst um drei Uhr anfangen glücklich zu sein, sondern genau JETZT & HIER, voller Vorfreude auf die Orangen, die uns das Leben zweifelsohne schenken will und wird.
Darüber hinaus, sollte unser Herz immer da sein, unabhängig davon, wann die Orangen in unserem Leben treten.
Und plötzlich, obwohl wir uns scheinbar inmitten eines subjektiven Blaubeerfelds befinden, passieren genau die Orangen-Wunder und unerwarteten Überraschungen, die unserem bereits vorhandenem inneren Glück einfach so hinzugefügt werden. Doch „brauchen“ wir sie jetzt nicht mehr, da wir den Orangen-Zustand ja bereits in uns erleben und erfahren.

Bevor wir zum Ende dieser Newsletter-Serie kommen, möchte ich hier noch einige Gedanken mit dir teilen:

… Unsere subjektive Wahrnehmung und unser konditionierter Verstand bestimmen ob wir ein Ereignis in die Blaubeer-Schublade oder in die Orangen-Schublade stecken.
… Denken wir Blaubeeren, fühlen und erschaffen wir Blaubeeren. Denken wir Orangen, fühlen und erschaffen wir Orangen.
… Orangen, die wir nicht bekommen, können Fluch und Segen zugleich sein. Vielleicht waren es auch einfach nur Blaubeeren, die sich als Orange verkleidet hatten. Übrigens: Heidelbeeren sind im Endeffekt auch nur Blaubeeren 😉
… Die Blaubeeren fordern uns heraus. Sie fordern uns auf, tiefer zu blicken und uns unseren Überzeugungen bewusst zu werden, die uns davon abhalten Orangen zu ernten.
… Wir können Frieden mit den Blaubeeren schließen, wenn es uns gelingt das verborgene Geschenk in ihnen zu erkennen.
… Manchmal müssen wir Unmengen an Blaubeeren schlucken, damit wir überhaupt erst erkennen können, was wahrhaftige Orangen sind.
… Blaubeeren lehren uns den Wert von Orangen.
… Wenn wir uns selbst als Orange empfinden, können auch andere uns als solche betrachten.
… Das Gefühl, das wir mit dem Ernten einer Orange verknüpfen, offenbart unsere eigentliche Sehnsucht.
… Ein Orangenbaum wächst nicht schneller, wenn man an ihm zieht – leider! 😉
… Wenn wir keine Orangen mehr im Außen brauchen, um uns glücklich und erfüllt zu fühlen, sind wir frei. Sollte uns das Leben nämlich im Außen wieder eine sogenannte Orange wegnehmen, fällt nicht mehr gleich der ganze Orangenbaum um.
… Die Vorstellung, kurz vor einer Orangenernte zu stehen, kann manchmal beängstigend auf uns wirken und alte Gefühle hervorrufen. Diese beunruhigenden Empfindungen und Warnsignale entstehen meist, wenn wir den gegenwärtigen Augenblick verlassen und uns entweder an vergangene Blaubeer-Erfahrungen erinnern oder erneute Blaubeer-Ereignisse in unserer Zukunft befürchten.
… Es braucht Mut, darauf zu Vertrauen, dass das Leben es gut mit uns meint, sodass wir unsere Orangen mit offenem Herzen zulassen und Empfangen können.
… Augen auf für die Orangen die sich uns entlang des Weges Offenbaren!
… Manchmal ist eine Orange nur eine Entscheidung weit entfernt.

Indem du nun all deine Sinne mit einbeziehst, stelle dir abschließend vor, dass dein Orangen-Wunsch bereits in Erfüllung gegangen ist:
Was siehst du? Was hörst du? Was schmeckst du? Was riechst du? Was fühlst du?

„Erinnere dich an deine Orangen-Zukunft und lasse diese Erinnerung lebendig werden, genau Hier, genau Jetzt.“

In diesem Sinne:
Es ist schön, dass es dich gibt! <3

Herz auf, Licht an!
Deine Sarananda

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